Bildfrequenz bei Videos: Wie man die richtige FPS für Filme, Videos und Drohnenaufnahmen wählt

Einführung in die Bildfrequenz und warum sie wichtig ist
Bildfrequenz – oft bezeichnet als FPS (frames per second) – ist eine der wichtigsten Einstellungen, mit denen sich jeder beschäftigt, der Videos aufnimmt. Egal ob es sich um Filmemacher, Werbeproduzenten, Hochzeitsvideografen, FPV-Drohnenpiloten oder jemanden handelt, der einfach nur ein schönes Urlaubsvideo drehen möchte. Obwohl über FPS oft gesprochen wird, wissen viele Menschen nicht genau, was alles davon beeinflusst wird und warum sie so entscheidend ist.
Genau deshalb macht es Sinn, das Thema verständlich, einfach und ohne unnötige technische Komplexität zu erklären. Denn die Bildfrequenz ist nicht nur irgendeine Zahl im Kameramenü. Sie ist eine der Schlüsselentscheidungen, die den Charakter des Videos, seine Atmosphäre, Flüssigkeit, den Realitätseindruck, die Filmwirkung und auch, wie es auf den Zuschauer wirkt, bestimmt.
Und was wichtig ist – es betrifft nicht nur Drohnen. Es gilt für alle Arten von Kameras:
- Filmkameras
- spiegellose Kameras
- Actionkameras
- Mobiltelefone
- FPV-Drohnen
- 360°-Kameras
- professionelle Broadcast-Technik
Ganz einfach überall, wo Video aufgenommen wird.
🎬 Warum es überhaupt unterschiedliche Bildfrequenzen gibt
Historisch entstanden diese Unterschiede durch technische Grenzen, Fernsehnormen und Filmstandards. Heute sind wir nicht mehr durch die Technik eingeschränkt, sondern durch Ästhetik und den Zweck des Videos.
Film – klassische 24 FPS
Der klassische Film wird mit 24 FPS aufgenommen. Das ist ein Standard, der bereits in den 1920er-Jahren entstanden ist und bis heute Bestand hat. Warum? Weil 24 FPS einen speziellen „Film-Look“ erzeugen – eine leichte Bewegungsunschärfe, die natürlich, weich und ästhetisch wirkt.
Der Zuschauer ist an dieses Erscheinungsbild gewöhnt. Wenn er 24 FPS sieht, sagt das Gehirn automatisch:
„Das ist ein Film.“
Video – 25, 30 FPS und ihre Vielfachen
Bei Video ist die Situation anders. Video wird für eine breite Palette von Anwendungen genutzt, deshalb gibt es mehrere Standards:
- 25 FPS – europäischer Standard (gekoppelt an das 50-Hz-Stromnetz)
- 30 FPS – amerikanischer Standard (gekoppelt an 60 Hz)
- 50 FPS – Zeitlupe, Sport, Dynamik
- 60 FPS – flüssige Bewegung, Action, moderner Stil
- 100/120 FPS – starke Zeitlupe, Sport, detaillierte Bewegungsanalyse
Heute geht es jedoch nicht mehr um technische Grenzen. Es geht darum, welches Gefühl wir erzeugen wollen.
🎥 Wie FPS die Atmosphäre eines Videos beeinflusst
Jede Bildfrequenz hat ihren eigenen Charakter. Und genau dieser entscheidet darüber, wie der Zuschauer das Video wahrnimmt.
24 FPS – filmisches Gefühl
- leichte Bewegungsunschärfe
- weicher, natürlicher Eindruck
- ideal für Geschichten, Emotionen, Atmosphäre
- wird bei Filmen, Werbung, Hochzeiten, Immobilienvideos, Mood-Videos eingesetzt
25 FPS – europäischer Standard
- ähnlich wie 24 FPS
- etwas flüssiger
- ideal für normales Filmen, Interviews, Unternehmensvideos
30 FPS – moderner, sauberer Look
- schärfere Bewegung
- weniger filmisch, mehr „digital“
- wird bei Sport, Action, FPV, Automotive eingesetzt
50/60 FPS – Dynamik und Flüssigkeit
- deutlich flüssigere Bewegung
- ideal für schnelle Szenen
- Möglichkeit der Halbzeitlupe
- wird bei Sport, Actionvideos, FPV-Flügen, Events eingesetzt
100/120 FPS – Slow Motion
- extrem flüssige Zeitlupe
- ideal für Details, Sport, Emotionen, Wassertropfen, Haarbewegungen
- wird bei Werbung, Clips, Sport eingesetzt
🧭 Wie man FPS je nach Zweck auswählt
Die Wahl der Bildfrequenz ist kein Zufall. Es ist eine Entscheidung, die den gesamten Charakter des Videos beeinflusst.
- Ich will einen filmischen Look → 24 FPS
Werbung, Hochzeit, Immobilien, Storytelling, Atmosphäre. - Ich will ein normales Video → 25 FPS
Interviews, Unternehmensvideo, Dokumentation, normales Filmen. - Ich will Action → 30 oder 60 FPS
Sport, Automotive, FPV-Flüge, dynamische Szenen. - Ich will verlangsamen → 50/60/120 FPS
Detailmomente, Sport, Emotionen, Effekte.
🛠️ FPS ist nur ein Teil der Einstellungen vor dem Dreh
Und das ist wichtig zu betonen. Die Bildfrequenz ist nur ein Punkt auf einer langen Liste von Dingen, die das Endergebnis des Videos beeinflussen.
Weitere wesentliche Einstellungen sind:
- ISO – Sensorempfindlichkeit
- Blende (Aperture) – Schärfentiefe
- Shutter Speed – Verschlusszeit (eng mit FPS verbunden)
- White Balance – Farbtemperatur
- Bildprofil – Flat, Log, Standard
- Auflösung – 1080p, 4K, 5K
- Bitrate – Datenqualität des Videos
- Dynamikumfang – wie die Kamera mit Lichtern und Schatten umgeht
Und natürlich auch Dinge außerhalb der Kamera:
- Licht
- Komposition
- Kamerabewegung
- Umgebung
- Zweck des Videos
- Atmosphäre
FPS ist also nur ein Puzzleteil, aber ein sehr wichtiges.
🌍 Und das gilt überall – Prag, Brünn, Ostrava, Pilsen…
Egal, ob jemand sucht nach:
- Drohnenvideo Prag
- Drohnenaufnahmen Brünn
- Luftaufnahmen Ostrava
- Sportvideo mit Drohne Liberec
- Werbevideo mit Drohne Pilsen
…die Prinzipien der Bildfrequenz sind gleich. Eine Kamera verhält sich gleich in Prag wie in den Beskiden. Der Unterschied liegt nur darin, welchen Stil du erzeugen willst.
Wie die Bildfrequenz Bewegung, Schärfe und den Gesamteindruck eines Videos beeinflusst
Im ersten Teil haben wir erklärt, warum es unterschiedliche Bildfrequenzen gibt und welchen Charakter sie haben. Jetzt schauen wir tiefer darauf, was FPS konkret mit dem Bild macht, wie es Bewegung, Schärfe, Flüssigkeit und den Gesamteindruck des Videos beeinflusst. Genau hier passieren häufig Fehler – dabei reicht es, ein paar einfache Prinzipien zu verstehen, damit ein Video professionell wirkt.
Und ich erinnere erneut daran: Das gilt nicht nur für Drohnen. Es ist egal, ob du in Prag mit einer spiegellosen Kamera, in Brünn mit einer FPV-Drohne, in Ostrava mit dem Smartphone oder in Pilsen mit einer Actionkamera filmst. Die Prinzipien sind universell.
🎞️ Bewegung und Unschärfe – warum 24 FPS anders aussehen als 60 FPS
Wenn man „Bildfrequenz“ sagt, denken die meisten Menschen nur an die Anzahl der Bilder pro Sekunde. Aber das ist nur die halbe Geschichte. Die andere Hälfte ist Motion Blur, also die Bewegungsunschärfe.
Motion Blur ist natürlich
Das menschliche Auge nimmt die Welt mit einer natürlichen Unschärfe wahr. Wenn du mit der Hand vor deinem Gesicht winkst, siehst du sie nicht als Serie scharfer Einzelbilder – du siehst eine fließende, leicht unscharfe Bewegung.
Und genau diese Unschärfe erzeugt den filmischen Eindruck.
24 FPS = mehr Unschärfe → filmischer Look
Da es weniger Bilder gibt, erfasst jedes Bild einen längeren Zeitraum. Die Bewegung ist dadurch weicher, sanfter und natürlicher.
60 FPS = weniger Unschärfe → schärferer, realistisch wirkender Look
Mehr Bilder bedeuten weniger Zeit pro Einzelbild. Die Bewegung ist schärfer, sauberer, „realistischer“.
Das ist ideal für Sport, Action, schnelle Durchflüge, Automotive oder FPV-Freestyle.
Gleichzeitig kann es aber „fernsehmäßig“ oder „spielerisch“ wirken, wenn man es dort einsetzt, wo eigentlich ein filmischer Stil gefragt ist.
🧮 Shutter Speed – der untrennbare Partner von FPS
Die Bildfrequenz steht niemals allein. Sie ist immer mit der Verschlusszeit (Shutter Speed) verbunden. Und hier gilt eine der wichtigsten Regeln im Video:
Die 180°-Shutter-Regel
Die Verschlusszeit sollte ungefähr das Doppelte der FPS betragen.
- 24 FPS → 1/48 s
- 25 FPS → 1/50 s
- 30 FPS → 1/60 s
- 50 FPS → 1/100 s
- 60 FPS → 1/120 s
- 120 FPS → 1/240 s
Warum?
Weil dadurch eine natürliche Bewegungsunschärfe entsteht, an die das menschliche Auge gewöhnt ist.
Was passiert, wenn du die Regel brichst?
Zu kurze Verschlusszeit (z. B. 1/1000 s)
→ das Bild wirkt zu scharf, ruckelig, unnatürlich, oft „billig“
→ wird nur in spezifischen Fällen eingesetzt (Sportanalyse, extreme Action)
Zu lange Verschlusszeit
→ das Bild ist zu stark verwischt, schwer lesbar
Das ist übrigens der Grund, warum bei Drohnen häufig ND-Filter verwendet werden – damit man auch bei hellem Licht die richtige Verschlusszeit einhalten kann.
🎥 Wie FPS den Videostil in der Praxis beeinflusst
Jetzt schauen wir uns konkrete Situationen an, mit denen sich jeder Creator beschäftigt – egal ob er in Prag, Brünn, Olmütz oder zum Beispiel in den Tatra-Bergen filmt.
1) Filmischer Stil – 24 FPS
Wird eingesetzt, wenn du möchtest:
- Atmosphäre
- Emotionen
- Storytelling
- weiche Bewegung
- ästhetischen Eindruck
Typische Beispiele:
- Hochzeitsvideo
- Immobilienvideo
- Werbespot
- Mood-Video
- Reisefilm
- Porträtvideo
24 FPS ist einfach „Kino“.
2) Normales Video – 25 FPS
Das ist der europäische Standard. Geeignet für:
- Unternehmensvideos
- Interviews
- Dokumentationen
- Reportagen
- alltägliches Filmen
Es ist ein Kompromiss zwischen Filmlook und Praxistauglichkeit.
3) Moderner, sauberer Look – 30 FPS
30 FPS wirken schärfer und moderner. Geeignet für:
- Sport
- Action
- Automotive
- FPV-Durchflüge
- dynamische Szenen
- soziale Netzwerke
Das ist ein Stil, den heute viele Creator nutzen, weil er „digital sauber“ wirkt.
4) Dynamik und Zeitlupe – 50/60 FPS
Das ist die ideale Wahl, wenn:
- du auf die Hälfte verlangsamen willst
- du schnelle Bewegungen filmst
- du maximale Flüssigkeit brauchst
- du saubere, scharfe Bewegung willst
Wird eingesetzt bei:
- Sportvideos
- FPV-Freestyle
- Automotive
- Actionszenen
- Events
5) Slow Motion – 100/120 FPS
Das ist die Welt der Zeitlupe. Perfekt für:
- Details
- Emotionen
- Wassertropfen
- Haarbewegungen
- sportliche Momente
- dramatische Effekte
Zeitlupe verleiht dem Video Kraft und Tiefe.
🌐 Warum es wichtig ist, innerhalb eines Projekts bei einer FPS zu bleiben
Einer der häufigsten Anfängerfehler ist, dass man filmt:
- einiges mit 24 FPS
- einiges mit 30 FPS
- einiges mit 60 FPS
Und das dann in einem Video zusammenführen möchte.
Technisch ist das möglich.
Ästhetisch wirkt es jedoch störend.
Warum?
Weil jede FPS einen anderen Bewegungscharakter hat. Wenn du sie mischt, nimmt der Zuschauer das unterbewusst als Unstimmigkeit wahr.
Wie man es richtig macht
- wähle eine Haupt-FPS für das Projekt
- verwende andere FPS nur für Zeitlupenaufnahmen
- mische niemals 24 und 30 FPS in einer Timeline
🧭 Und wieder – das gilt überall, nicht nur bei Drohnen
Egal, ob du filmst:
- Drohnenvideo Prag
- Unternehmensvideo mit Drohne Brünn
- Sportvideo mit Drohne Liberec
- Werbevideo mit Drohne Ostrava
- Hochzeitsvideo mit Drohne Pilsen
…die FPS-Prinzipien sind gleich.
Eine Drohne ist nur eine Kamera in der Luft.
Die Physik von Licht und Bewegung bleibt immer dieselbe.
Wie die Bildfrequenz Workflow, Export, Kompatibilität und den Eindruck beim Zuschauer beeinflusst
In den vorherigen Teilen haben wir erklärt, was Bildfrequenz ist, wie sie Bewegung beeinflusst und wie man sie zweckgerecht auswählt. Jetzt betrachten wir einen Bereich, der oft unterschätzt wird, in der Praxis aber darüber entscheidet, ob ein Video professionell wirkt oder ob „etwas seltsam“ erscheint.
Die Bildfrequenz beeinflusst nämlich nicht nur das Filmen selbst. Sie wirkt sich auf den gesamten Workflow aus – von der Vorbereitung über den Schnitt bis hin zu Export und Veröffentlichung. Genau hier passieren häufig Fehler, die sich später nur schwer korrigieren lassen.
🎬 1) FPS und Timeline – warum es wichtig ist, das Projekt von Anfang an korrekt einzurichten
Wenn du Schnittsoftware öffnest (Premiere, DaVinci Resolve, Final Cut, CapCut…), ist das Erste, was du tun solltest, die Timeline-FPS einzustellen.
Das ist entscheidend:
Timeline-FPS = Haupt-FPS des gesamten Projekts
- Filmischer Look → Timeline 24 FPS
- Normales Video → Timeline 25 FPS
- Moderner, sauberer Look → Timeline 30 FPS
- Dynamik → Timeline 50 oder 60 FPS
Warum ist das so wichtig?
Weil die Timeline bestimmt:
- wie die Software Bewegung interpretiert
- wie Motion Blur aussieht
- wie Zeitlupen wirken
- wie der finale Export wirkt
Wenn du die Timeline falsch einstellst, kannst du perfekt gefilmtes Material haben, aber das Ergebnis wirkt störend.
🎞️ 2) Richtig mit unterschiedlichen FPS in einem Projekt arbeiten
Es ist normal, dass du verschiedene Teile eines Videos mit unterschiedlichen FPS filmst. Zum Beispiel:
- Hauptaufnahmen → 25 FPS
- Actionszenen → 50 FPS
- Slow Motion → 100 FPS
Das ist in Ordnung. Du musst aber richtig damit umgehen.
Grundregel: höhere FPS werden verlangsamt, niedrigere FPS werden nicht verwendet
- 50 FPS → auf 50 % in Timeline 25 FPS verlangsamen
- 100 FPS → auf 25 % in Timeline 25 FPS verlangsamen
- 60 FPS → auf 50 % in Timeline 30 FPS verlangsamen
Was man nicht tun darf
Versuche nicht, 24 FPS auf 60 FPS „hochzuschrauben“
→ das Ergebnis ist ruckelig, unnatürlich und unbrauchbar.
24 und 30 FPS in einer Timeline mischen
→ Unterschied im Bewegungscharakter ist zu groß.
Software automatisch die FPS konvertieren lassen
→ es entstehen Artefakte, Geisterbilder, Ruckler.
🧭 3) FPS und Export – warum es wichtig ist, einen Standard einzuhalten
Wenn dein Video fertig ist, kommt der Export. Und hier passiert häufig folgendes:
- gefilmt mit 25 FPS
- Timeline auf 25 FPS
- aber Export auf 30 FPS
Das ist ein Fehler.
Die Export-FPS müssen der Timeline-FPS entsprechen
Andernfalls:
- Software muss Frames berechnen
- Ruckler entstehen
- Bewegungscharakter verändert sich
- Video wirkt „billig“ oder „künstlich“
Ausnahme?
Praktisch keine.
Die einzige Situation, in der es toleriert wird, ist Export für soziale Netzwerke, die selbst FPS konvertieren (z. B. Instagram Reels, TikTok). Aber auch dort ist es besser, bei einem Standard zu bleiben.
📱 4) FPS und Plattformen – wo was Sinn macht
Jede Plattform hat einen leicht unterschiedlichen Charakter und die Erwartungen der Zuschauer.
YouTube
- unterstützt alle FPS
- 24/25 FPS → filmische Inhalte
- 30 FPS → normale Vlogs, Unternehmensvideos
- 50/60 FPS → Sport, FPV, Action, Automotive
Instagram / Facebook
- meistens 30 oder 60 FPS
- 24 FPS wirkt manchmal „ruckelig“, kann aber stilvoll sein
- Slow Motion funktioniert hervorragend
TikTok
- bevorzugt 30 oder 60 FPS
- schneller, dynamischer Stil
- 24 FPS wird seltener verwendet, kann aber künstlerisch sein
Unternehmenspräsentationen, Webseiten, Immobilienvideos
- 24 oder 25 FPS
- wirklich professionell und ruhig
Werbung
- abhängig vom Stil
- filmischer Spot → 24 FPS
- moderne Dynamik → 30 oder 60 FPS
🎥 5) FPS und menschliche Wahrnehmung – warum manche Frequenzen filmisch wirken und andere „fernsehmäßig“
Das ist ein faszinierendes Gebiet. Das Gehirn ist an bestimmte Bewegungsarten gewöhnt.
24 FPS = Film
Weil Filme schon seit 100 Jahren so gedreht werden.
Das Gehirn verbindet dies mit Storytelling, Emotionen, Atmosphäre.
25 FPS = europäisches Fernsehen
Wirkt natürlich, aber nicht so weich wie 24 FPS.
30 FPS = moderner digitaler Look
Sauberer, scharfer, realistischer.
60 FPS = Hyperrealität
Alles ist extrem flüssig.
Manchmal sogar zu viel.
Darum eignet sich 60 FPS nicht für Filme – wirkt wie „Seifenoper-Effekt“.
🛠️ 6) FPS ist nur ein Teil – beeinflusst aber alles andere
Die Bildfrequenz ist mit weiteren Einstellungen verknüpft:
- Shutter Speed
Muss zur FPS passen, sonst ist Bewegung unnatürlich. - ISO
Höhere FPS → kürzere Verschlusszeit → weniger Licht → höheres ISO → mehr Rauschen. - Blende
Beeinflusst Schärfentiefe und Lichtmenge. - ND-Filter
Erforderlich, um die richtige Verschlusszeit bei Tageslicht einzuhalten. - Bildprofil
Log-Profile benötigen korrekte Belichtungswerte, die sich je nach FPS ändern. - Stabilisierung
Höhere FPS kann die Stabilisierung unterstützen, da mehr Frames zur Berechnung vorhanden sind. - Datenrate
60 FPS erfordert doppelte Bitrate im Vergleich zu 30 FPS.
All das beeinflusst zusammen:
- Qualität
- Atmosphäre
- Stil
- Verwendbarkeit der Aufnahmen
🌍 Und wieder – das gilt überall, nicht nur für Drohnen und nicht nur in einer Stadt
Egal, ob jemand sucht nach:
- Drohnenvideo Prag
- Dreharbeiten mit Drohne Brünn
- Luftaufnahmen Ostrava
- Sportvideo mit Drohne Liberec
- Werbevideo mit Drohne Pilsen
…die FPS-Prinzipien sind universell.
Kamera ist Kamera.
Licht ist Licht.
Physik ist Physik.
Ob du auf dem Boden stehst oder FPV-Drohne zwischen Bäumen fliegst.
Warum die Bildfrequenz beim Filmen und im Schnitt identisch sein muss und wie man ruckelige Videos vermeidet
Das ist einer der wichtigsten Punkte, die jeder verstehen sollte, der mit Video arbeitet – egal ob Drohnen, Kameras, Handys oder professionelle Filmtechnik. Die Bildfrequenz ist nicht nur eine Wahl beim Filmen. Sie ist eine technische und ästhetische Verpflichtung, die du auch in der Postproduktion einhalten musst.
Genau hier entstehen die meisten Probleme. Leute filmen ein Video mit einer bestimmten FPS, stellen aber die Timeline im Schnitt anders ein. Ergebnis? Das Video wirkt ruckelig, unnatürlich oder sogar „kaputt“. Dabei reicht es, eine einfache Regel zu beachten.
🎬 1) Goldene Regel: FPS beim Filmen = FPS in der Timeline = FPS im Export
Das ist die absolute Grundlage eines professionellen Workflows:
- Wenn du mit 30 FPS filmst, musst du in 30 FPS schneiden.
- Wenn du mit 25 FPS filmst, musst du in 25 FPS schneiden.
- Wenn du mit 24 FPS filmst, musst du in 24 FPS schneiden.
Und genauso:
Der Export muss die gleiche FPS wie die Timeline haben.
Anders gesagt:
- 30 FPS → Timeline 30 FPS → Export 30 FPS
- 25 FPS → Timeline 25 FPS → Export 25 FPS
- 24 FPS → Timeline 24 FPS → Export 24 FPS
Wenn du das brichst, muss die Software Frames berechnen oder löschen. Und genau das verursacht:
- Ruckeln
- „Geisterbilder“
- unnatürliche Bewegungen
- Video wirkt billig
- störende Artefakte
🎞️ 2) Warum man nicht 30 FPS in eine 25-FPS-Timeline schneiden kann (und umgekehrt)
Stell es dir einfach vor:
- 30 FPS hat 30 Frames pro Sekunde
- 25 FPS hat 25 Frames pro Sekunde
Wenn du 30 FPS in eine 25-FPS-Timeline einfügst, muss die Software 5 Frames pro Sekunde löschen.
Das führt zu:
- ruckelnden Bewegungen
- unregelmäßigen Sprüngen
- dem Gefühl, dass das Video „hakt“
Umgekehrt:
Wenn du 25 FPS in eine 30-FPS-Timeline einfügst, muss die Software 5 Frames pro Sekunde berechnen.
Das führt zu:
- künstlicher Bewegung
- „Ghosting“
- verschwommene Doppelkonturen
- unnatürlichem Aussehen
Und genau in diesem Moment spürt der Zuschauer, dass „etwas nicht stimmt“, auch wenn er nicht genau sagen kann was.
🧭 3) Wie man verschiedene FPS in einem Projekt korrekt kombiniert
Es ist völlig in Ordnung, verschiedene Teile des Videos mit unterschiedlichen FPS zu filmen. Aber du musst es klug machen.
Haupt-FPS des Projekts = Timeline-FPS
Das ist deine Basis.
Zum Beispiel:
- Filmischer Look → Timeline 24 FPS
- Normales Video → Timeline 25 FPS
- Moderner, sauberer Look → Timeline 30 FPS
- Dynamik → Timeline 50 oder 60 FPS
Höhere FPS wird nur für Zeitlupe verwendet
- 50 FPS → auf 50 % in Timeline 25 FPS verlangsamen
- 60 FPS → auf 50 % in Timeline 30 FPS verlangsamen
- 100 FPS → auf 25 % in Timeline 25 FPS verlangsamen
Niedrigere FPS wird überhaupt nicht verwendet
Nie:
- 24 FPS in 30-FPS-Timeline
- 25 FPS in 30-FPS-Timeline
- 30 FPS in 25-FPS-Timeline
Das führt zu ruckeligen Videos.
🎥 4) Wie FPS das Zuschauererlebnis beeinflusst
Der Zuschauer weiß vielleicht nicht, was FPS ist.
Aber sein Gehirn merkt es.
Wenn die FPS stimmt:
- Bewegungen wirken natürlich
- Video wirkt professionell
- Atmosphäre ist konsistent
- Nichts lenkt ab
Wenn die FPS falsch ist:
- Video wirkt amateurhaft
- Bewegungen ruckeln
- der Zuschauer hat das Gefühl, dass „etwas nicht stimmt“
- Aufnahmen verlieren ihre Wirkung
Schade, denn selbst schön gefilmtes Material kann durch falsche FPS in der Timeline völlig entwertet werden.
🛠️ 5) FPS ist nur ein Teil vor dem Filmen – beeinflusst aber alles
Die Bildfrequenz ist mit anderen Einstellungen verbunden:
- Shutter Speed – muss zur FPS passen
- ISO – höhere FPS = weniger Licht
- Blende – beeinflusst Belichtung und Tiefenschärfe
- ND-Filter – notwendig für die richtige Verschlusszeit
- Bildprofil – Log-Profile benötigen korrektes Licht
- Bitrate – höhere FPS = höherer Datenfluss
- Stabilisierung – mehr Frames = bessere Berechnung
Und all das zusammen erzeugt:
- Atmosphäre
- Stil
- Ästhetik
- technische Qualität
FPS ist also eine der Säulen, auf denen der gesamte visuelle Charakter des Videos basiert.
🌍 Und wieder – das gilt überall, nicht nur für Drohnen und nicht nur in einer Stadt
Egal, ob jemand sucht nach:
- Drohnenvideo Prag
- Dreharbeiten mit Drohne Brünn
- Luftaufnahmen Ostrava
- Sportvideo mit Drohne Liberec
- Werbevideo mit Drohne Pilsen
- Drohnenvideo auf Bestellung
…die Prinzipien der Bildfrequenz sind universell.
Kamera ist Kamera.
Licht ist Licht.
Physik ist Physik.
Egal ob du auf dem Boden stehst oder mit einer FPV-Drohne zwischen Bäumen fliegst.
Fazit
Die Bildfrequenz ist einer der wichtigsten Parameter im Video. Sie beeinflusst:
- Atmosphäre
- Flüssigkeit
- Ästhetik
- technische Qualität
- Zuschauererlebnis
Und vor allem:
Die FPS muss beim Filmen, Schneiden und Export identisch sein.
Wenn du das brichst, wirkt das Video ruckelig und verliert den professionellen Eindruck.
Wenn du die FPS jedoch verstehst und richtig einsetzt, eröffnen sich Möglichkeiten, Videos zu erstellen, die Atmosphäre, Stil und Wirkung haben – egal ob Filmspot, Immobilienvideo, FPV-Flug, Sportaktion oder Luftaufnahmen aus irgendeiner Stadt in Tschechien.

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